SiegfriedFliegler
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Der Segelurlaub unserer Crew führt uns im Mai 2010 in das Ionische-Meer, die Westseite Griechenlands.

Unser Ausgangs- und Zielpunkt ist die Marina Lefkados auf der Nordseite der Insel Lefkas gelegen. Unser Boot: BAVARIA 46 CR bei Padomar

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(Unter den Texten sind Filmstreifen mit verkleinerte Fotos erkennbar. Um die Fotos in größerem Format zu sehen, klickt man einfach auf ein beliebiges Bildchen. Dadurch wird die Bildgalerie gestartet, in der man beliebig vorwärts und zurück blättern kann.)

Einkaufen und Bunkern ist uns nur bedingt und eingeschränkt möglich. Wir sind also gehalten, uns mehrfach unterwegs umzusehen nach Einkaufmöglichkeiten. Bei jedem Ortsbesuch werden also die spärlich ausgestatteten Geschäfte geplündert. Ich will die einzelnen Fotos nicht kommentieren, denn sie sprechen für sich.

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Nach einer ruhigen Nacht am Steg frühstücken wir ausgiebig mit Leberwurst, gebratenem Rührei mit Speck, Honig und Marmelade. Beinahe wie im Hilton! Der Montag zeigt schönes Wetter mit angenehmen Temperaturen und Sonnenschein. Wir verlassen unsere Parkposition und gehen auf Fahrt. Der Wind erlaubt uns heute keine großartigen Segelerlebnisse. Urlaubssegeln! Unterwegs diskutieren wir  unser Tagesziel und einigen uns dann auf Port Assos auf der Westseite der Insel Kefallonia. Da wir flott unterwegs sind, hoffen wir den kleinen Hafen zu erreichen bevor der große Ansturm beginnt und wir das Nachsehen haben beim Ankern. Nach einem schönen Segeltag erreichen wir unser Ziel gegen 1530 und oh’ welch ein Wunder. Wir sind die erste Yacht die einläuft und können den schönsten Platz in Anspruch nehmen.

Wir suchen uns die sauberste Stelle aus und können auch noch ausgiebig schwimmen gehen. Ein Genuss, auf den wir heute nicht zu verzichten brauchen. Gegen 1700 ist die Bucht gefüllt, aber wir konnten das Rennen diesmal für uns entscheiden. Die Kartenskizze aus dem Navigationsprogramm zeigt unsere Schiffsposition als rotes Symbol mit grünem Kreis. Die Halbinsel als Anhängsel links von uns ist mit einer alten Festung bebaut, deren Besichtigung wir uns für heute allerdings ersparen.

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Der Montag wird nach dem Abendessen mit einem Drink an Bord abgeschlossen. Nachdenklich suchen wir auf Grund der Wettervorhersage für den Dienstag unsere Kojen auf. Der Wind hat aufgefrischt und beschert uns schon eine etwas unruhige Nacht mit Schaukeln.

Nach dem Frühstück beeilen wir uns mit dem Klarmachen zum Ablegen. Der Wind steht so stark, dass wir das geplante Einkaufen unterlassen müssen. Das Beiboot wäre nicht sicher zu handhaben bei der steifen Brise. Der Regen hat etwas nachgelassen während wir Port Assos um 0900 verlassen. Unter dem Druck des Nachbunkerns wollen wir Kefallina umrunden, um auf der Nordostseite Fiskardo zu erreichen. Dort hoffen wir sicher genug einkaufen zu können.

Gegen 1130 erreichen wir Fiskardo nach einer schlaglochreichen Achterbahnfahrt. Die Wellenhöhe sorgte dafür, dass wir auch die Fische füttern konnten. Diesmal machte ich den Anfang. Einige zierten sich noch etwas, entschlossen sich dann aber doch mich zu unterstützen, wir sind eben auch Tierfreunde.

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Wir liegen an einer schönen Stelle schon fast in Ortsmitte mit dem Heck direkt an der Uferpromenade. Der Kartenausschnitt zeigt unsere Liegeposition. Das Wetter hat sich gebessert, es regnet nicht mehr. In leichter Bekleidung macht sich der Einkauftrupp auf Erkundungstour.

An Bord ist einiges in Unordnung geraten. Der Rest der Crew an Bord räumt auf und wartet dann auf die Rückkehr der Einkäufer. Fiskardo bietet alles, was man braucht für den weiteren Törn. Kleine Sorgenfalten in unseren Mienen werden von der Änderung des Wetters verursacht. Es ist nach Sonnenuntergang einfach saukalt und wir sind gezwungen die Pullover zu tragen. Bemerkenswert für den Besucher ist unsere gute Erfahrung mit dem Restaurant, das wir für das Abendessen besucht haben, das Lagoudera Unter Deck diskutieren wir den nächsten Tag. Insgeheim hofft jeder auf einen wärmeren nächsten Tag.

Der Mittwochmorgen überrascht uns mit Sonnenschein und genauso hellen sich unsere Mienen auf. Das Frühstück schmeckt ausgesprochen gut. Der Wetterbericht über Funk meldet für unseren Seebereich einen moderaten Wind mit Stärke vier aus Nordwest. Großes Aufatmen ist die Folge. Der erste Anlauf einer Ankerbucht wurde verworfen. Wir entschieden uns, den Badeurlaub auf den nächsten Tag zu verschieben. Das neue Anlaufziel heißt Kioni, ein kleiner Ort mit Platz für etwa zehn Yachten an Mooringleinen . Wer zu spät kommt muss ankern.

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Gegen 1740 erreichen wir Kioni. Eine Ankermöglichkeit mit Sicherung über Heckleinen an Land ist relativ schnell gefunden. Endlich!

Der Auszug der Navigationskarte zeigt die Form der Bucht, in der Kioni liegt. Unser Schiff ist die rote Markierung mit grünem Kreis. Hier werden wir also den heutigen Tag beschließen.

Beim Ankermanöver und Festmachen der Leinen haben wir eine Hilfe angenommen von einer Nachbaryacht. Wir bedankten uns für die Hilfestellung mit einer Einladung zum Ankerschnaps, die der Nachbar gerne annahm. Im Gespräch mit ihm erzählte er uns, er komme von Durban in Südafrika und segelt hier mit seinem eigenen Boot. Wir führten einen sehr unterhaltsamen Plausch und bedankten uns nochmals für seine Hilfestellung.

Der Abend in Kioni wird im Restaurant heute wegen der ausgesprochen kühlen und windigen Wetterlage nicht so wie üblich ausgedehnt. Um auf das Boot zu kommen, müssen wir uns mit dem Beiboot abmühen um unter den ganzen Festmachern der anderen Yachten hindurch zu tauchen. Die Nacht in den Kojen gestaltet sich auch ziemlich kühl. Wir sind froh, dass jeder eine Wolldecke hat, um überhaupt einschlafen zu können.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück haben wir im Boot immer noch eine Temperatur von 18 Grad-Celsius. Aber die Sonne lässt sich wenigstens schon sehen.

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Der Donnerstag sieht in unserer Planung so aus. Wir hoffen auf schönes Segelwetter. Am frühen Nachmittag wollen wir uns in einer schönen Badebucht einquartieren, denn heute muss unser Sternekoch Bernd für das Menü sorgen.

Kurz nach Mittag erreichen wir unsere Badebucht, die One Hou se Bay an der kleinen Insel Atokos, an der Südostseite. Das Wetter hat sich wie erhofft gebessert, wir brauchen nur noch unsere Badehosen.

Die Bucht hat auch andere Segelyachten angelockt, zehn Yachten verbringen hier ihre Mittagspause. Darunter der Katamaran Achillaos, den wir zum dritten Mal in dieser Woche schon treffen. Bernde ist heute der Erste, der sich in die kühlen Fluten wagt, er braucht saubere Hände zum Kochen.

Mit Werner bin ich im Beiboot und wir versuchen die lange Heckleine an den Felsvorsprüngen zu fixieren, um das Boot gegen zu starkes schwojen abzusichern.

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