SiegfriedFliegler
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Der Segelurlaub unserer Crew führt uns im Mai 2010 in das Ionische-Meer, die Westseite Griechenlands.

Unser Ausgangs- und Zielpunkt ist die Marina Lefkados auf der Nordseite der Insel Lefkas gelegen. Unser Boot: BAVARIA 46 CR bei Padomar

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Die Örtlichkeit zum Basispunkt unseres Törns in diesem Jahr ist anhand der Ausschnitte aus GOOGLE-MAPS und der Fotos verdeutlicht. Vom Zielflughafen Preveza lassen wir uns mit Taxis zur Marina Lefkada bringen. Wie unser Törn dann von der Marina aus startet und endet werden wir in Lefkas entscheiden.

Unsere Crew: Herbert, Alfred, Manfred, Werner, Bernd und ich also Siegfried. Weit mehr als 300 Jahre sind mit genau soviel Erfahrung unterwegs im Ionischen Meer.

Preveza
Lefkas0
lefkasmarina-luftbild-bauphase

Die aus früherer Zeit noch im Bau befindliche Marina Lefkados mit dem im Hintergrund südöstlich verlaufenden Kanal zur Ostseite der Insel.

lefkasmarina-luftbild-hafenplan
LEFKADA

Der Ablauf an unserem Reisetag:

Vom Treffpunkt Rehlingen geht es mit einem Zubringerdienst nach Stuttgart. Mit Air Berlin fliegen wir nach Preveza. Unser Gepäck holen wir und gehen um 2115 Uhr zu den Taxiständen am Flughafen. In der Dunkelheit machen wir uns auf den Weg zur Marina Lefkas. Nach einer Fahrt von etwa 25 Minuten erreichen wir die Stelle an der unser Boot, die MARABU geparkt ist, außerhalb der Marina.

Der Tag ist schon fast vorbei. Wir gehen mit unserem Gepäck an Bord und nehmen in den Kabinen die Vorbereitungen für die Nacht vor. Direkt in der Nähe des Liegeplatzes, ca 60 Meter entfernt finden wir ein passables Restaurant, in dem wir den Tag mit einem Abendessen beschließen. Der Großbildfernseher im Restaurant informiert uns live über die Entscheidung des Euro Song Contest. In die Kojen kommen wir etwa gegen 0130 in der Nacht.

Die Übernahme des Bootes, das Einkaufen und Verstauen bedarf des ganzen Vormittags.

Zunächst ein Blick auf den Kartenausschnitt, der die Lage unseres Bootes zeigt.

LefkasHafen
LefkasSat

Wir entscheiden uns, Lefkas in südlicher Richtung durch den Kanal zu verlassen.

Die Durchfahrt durch den Kanal ist gut gekennzeichnet. Im freien Wasser dann wurde ausreichend Mann über Bord Manöver geübt. Auch unser Neuer, Werner, hatte Gelegenheit sich am Ruder zu beweisen.

Der Himmel war ständig bedeckt, jedoch durch angenehme Lufttemperatur genügen uns kurze Sonnenblicke. Der Wind erlaubt ein moderates Segeln. Der Plan für den heutigen Tag wird unterwegs mehrfach umgeworfen, denn die Windrichtung ist ebenso unschlüssig. Man kann sagen, “Wind aus allen Richtungen mit geringer Stärke”. Letztendlich entscheiden wir uns für die Insel Meganisi.

Gegen 1600 machen wir an einem Schwimmsteg fest, den ein Restaurantbesitzer baute, um Gäste anzulocken. Das Boot kann bequem an Moringleine befestigt werden und mit dem Heck am Steg liegen.

Ein Besuch in dem nahen Ort kann man über steile Treppen machen, die jeder Baunorm widersprechen und absolut nicht mit gewohnten Verhältnissen verglichen werden können.

Es muss noch erwähnt werden, dass während des Anlegemanövers bei Rückwärtsfahrt mit einem unerwarteten Ruck am Ruder der Backbordseite ein Kettenbruch der Ruderkette sich ankündigte. Glücklicherweise funktionierte aber noch das Steuerbordruder. Wir konnten also trotzdem problemlos anlegen. Sicherheitshalber bauen wir aber die defekte Kette aus, um ein Verklemmen der Ruderanlage zu vermeiden. Man kann deutlich erkennen, dass ein schon stark verbogenes Teil des Kettenspannschlosses die Ursache für den Abriss war.

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