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Eine reichhaltige Bebilderung meines Törnberichtes zu den erklärenden Texten hilft dem Leser unsere Erlebnisse plastisch darzustellen und im Geiste nachzuvollziehen.
Das nebenstehende Bild zeigt, dass auch in der Frühzeit der Drang nach der Ferne sehr groß war. Die kreisrunde Darstellung der Weltkarte, um 1300 von Hereford gezeichnet, erklärt die damalige Vorstellung der Welt als Scheibe. Knapp zweihundert Jahre später hatte Kolumbus die Überzeugung, die Kugelform der Erde voraussetzend, andersherum nach Indien zu segeln. Heute weiß man, er hat die Entfernung unterschätzt. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er die nebenstehende Weltkarte nicht zur Orientierung nutzte. Bei unserem Törn habe ich die moderne Möglichkeit mit elektronischen Karten und Satellitennavigation die gewünschten Ziele anzusteuern. Unsere Crew vertraut auf meine Angaben, meistens jedenfalls.
Die einzelnen Stationen unseres Segeltörns werde ich unterwegs mit einer Vielzahl von Kartenausschnitten erklären. Diese Ausschnitte entnehme ich der Navigationssoftware in Form von angepassten Hardcopy Bildern. Meistens ist zu jeder Zielbeschreibung die Angabe der Koordinaten beigefügt, so kann der akribische Leser auch die genauen Örtlichkeitsangaben nachvollziehen. Nun aber genug vorerst mit trockener und spröder Theorie, wir wollen uns ja noch einen ausgiebigen Segelspaß gönnen.
Nach dem Flug von Frankfurt nach Bodrum erreichen wir die Marina gegen 0200 wie vorgesehen mit einem Abholservice des Charterunternehmens, dem das Boot gehört, Firma PUPA.
Die Außentemperatur in Bodrum beträgt 22 Grad-Celsius. Wir sind alle ziemlich durstig und auch irgendwie enttäuscht darüber, dass wir keine offene Kneipe mehr finden, die uns wenigstens kalte Getränke servieren kann. Also begeben wir uns ermattet in die Kojen. Die offizielle Übernahme des Bootes ist mit dem Chartermanager Yilmaz Malgil auf 0900 festgesetzt. Er ist unser eigentlicher Ansprechpartner für die PUPA YACHTING in Bodrum. Wir erreichen ihn unter der Rufnummer +9 0555 694 97 29. Damit ist der Hinreisetag abgeschlossen und wir legen uns auf’s Ohr, ganz salopp gesagt.
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