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Bericht über den Segeltörn im Jahre 2012

Das Segelrevier ist: Der Nordosten Sardiniens, die COSTA SMERALDA

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Freitag, unser letzter Segeltag ist angebrochen. Nach dem Frühstück wird zunächst Klar Schiff gemacht, die letzten Einkäufe getätigt die Liegegebühr von sechunddreißig Euro in der Kapitanerie bezahlt und fertig zum Auslaufen gemacht. Es verspricht ein schöner Segeltag zu werden, da der Wind wieder ordentlich aufgefrischt hat.

LastLunch
Lunch-Koch Skipper-schaft
Segelschule

Der Wind ist unterwegs stark, extrem böig und wechselhaft. Die ganze Crew ist im Einsatz und bei etlichen Manövern ständig gefordert. Gegen Mittag beschließen wir eine Ruhepause zum letzten kleinen Mittagessen einzulegen. Eine Bucht im südlichen Teil der Insel Cabrera bietet etwas Windschutz. Hier machen wir Mittagspause.

Die Kartenskizze zeigt die letzte Parkposition auf unserem Törn. Das rote Schiffssymbol ist unten links zu erkennen. Die letzten Vorräte müssen jetzt herhalten zum Lunch. Es reicht zum satt werden allemal. Werner zaubert mit viel Phantasie seine Nudelgerichte mit Bratwurstbeilage aus dem Pfälzer Wald. Für heute Abend sind noch Nudeln für einen Nudelsalat übrig.

So gesättigt überfällt auch Herbert der unwiederstehliche Drang zu einem Nickerchen in der Nachmittagssonne.

Es gibt sogar einiges zu hören von ihm!

Siesta

Am anderen Ende der tobt sich eine Segelschule aus. Bei unstetigem und auch böigem Wind können die Segelneulinge erkennen, dass ein kurzer Augenblick der Unaufmerksamkeit genügt, um im feuchten Nass zu landen. Dann gilt es, das Boot wieder aufzurichten: Üben, üben, üben. Unter Kontrolle der Segellehrer kann nicht viel schief gehen.

Nach der Mittagspause machen wir uns auf den Heimweg nach der Marina Palau. Mit dem Chartermanager wurde abgesprochen, dass wir per Handy etwa eine Stunde vor Rückkunft uns ankündigen. Als Treffpunkt ist die Tankstelle in der Marina festgelegt, die wir auch wie abgesprochen kurz nach fünf Uhr erreichen. Das Tanken will der Chartermanager mit seinem technischen Gehilfen selbst übernehmen. Wir als Crew sind somit ab jetzt für das Handling und das Fahren der Ichnussa nicht mehr verantwortlich.

Nach dem Tanken fahren die Beiden der Charterfirma das Boot außerhalb der Marina in sauberes Wasser und ankern. Einer hat mit Pressluftflasche und Brille das Boot unter Wasser auf mögliche Schäden zu untersuchen für die wir uns dann eventuell verantworten müssten. Es ist aber alles in bester Ordnung, die Kaution kann also voll zurückgegeben werden. Dann bringen die beiden das Boot zurück in die Marina zum eigentlichen Liegeplatz.

Ein aufwendig theatralisches Festmachmanöver beginnt. Herbert und ich grinsen heimlich, wir würden uns schämen, wenn wir eine solch umständliche Aktion durchführen würden. Aber wir lassen die beiden SPEZIALISTEN allein gewähren, wer A sagt muss ja auch B sagen können.

Der Segeltörn 2012 ist für uns also beendet. Wir sind hoch zufrieden mit dem Segelerlebnis.

Zur Yacht ICHNUSSA will ich abschließend noch einige Anmerkungen machen.

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(von links nach rechts:)

Bernd, Werner, Dieter, Herbert, Siegfried, Manfred.

Generell kann man sagen, die Ichnussa ist von der Ausstattung her ausgelegt als reines Charterboot. Finessen der Navigation täuschen über die Qualität hinweg. Besonders mangelhaft sind anzusehen, dass die sonst übliche Bequemlichkeit wie Sitzkissen auf den Bänken in der Pflicht, Sonnenschutz Segel als zusätzliche  Möglichkeit während der Liegepausen, brauchbare und ausreichende Ausstattung an Kochgeschirr, Essgeschirr, Kaffeekanne und Kaffeefilter mit Isolierkanne, ausreichen Platz zum Verstauen der Vorräte und sinnvolle Unterbringen der Getränke sind zu erwähnen.

Dass trotz Allem eine Akzeptanz noch erreicht wird ist darauf zurück zu führen, dass das Boot erst vor zwei Jahren in Dienst gestellt wurde. Auch zu erwähnen ist, dass die Ausführungsqualität der Inneneinrichtung als oberflächlich und mangelhaft angesehen werden muss. Man hat wieder einiges dazu gelernt, dass man vor Abschluss des Chartervertrages einige Dinge mehr erfragen sollte.

Nicht desto trotz, es war ein wirklich schöner Segelurlaub.

Abschließend habe ich noch ein Schlussfoto der gesamten Crew eingesetzt.

Crew2012zurueck
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